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So duftet Weihnachten: Linzerschnitten, Preiselbeer-Cupcakes, Spritzgebäck & Glühweinsirup

Dezember 21, 2014

Habt ihr schon alle Geschenke für den Tag der Tage besorgt oder seid ihr eher “Last-minute-Shopper”? Ich habe ehrlich gesagt schon alles mindestns vor zwei Wochen besorgt, damit ich die letzten Tage vor dem Fest so richtig genießen kann und nicht mehr in die Stadt muss…Außer natürlich zum Glühwein schlürfen!
Was wünscht ihr euch dieses Jahr denn so? Was auch immer es ist, von mir bekommt ihr heute, zum letzten Törtchenzauber Advents-Spezial, wieder vier tolle Rezepte geschenkt…Diesen Sonntag stehen alle Rezepte unter dem Thema “So duftet Weihnachten”. Dazu gibt es Linzerschnitten, Glühweinsirup, Spritzgebäck und total putzige Preiselbeer-Cupcakes. Aber riecht…ähh seht selbst!

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Wie riecht denn für euch Weihnachten? Für mich ist es zum Beispiel der Duft von frisch gebackenen Plätzchen, Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder der Duft von Spekulatius…Mhhhmm…Ich finde, dass genau diese Düfte Weihnachten so besonders und gemütlich machen. Sie runden die ganze Stimmung einfach ab! Deshalb zünden wir jetzt rasch die vierte Kerze am Adventskranz an, öffnen das 21. Türchen an unseren Adventskalendern und genießen dann die vier tollen Rezepte, die ich euch als verfrühtes Weihnachtsgeschenk schon jetzt unter den Baum lege!

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Los geht es heute mit den Linzerschnitten. Früher musste man Linzertorten ja immer ewig stehen lassen, bis sie mürbe waren. Ich präsentiere euch jetzt ein Rezept, mit dem man die Schnitten sofort und auf der Stelle verputzen kann. Arg viel länger hält man das bei dem Duft und Geschmack sowieo nicht aus!

Das Rezept ist für eine kleine Linzertorte

Für den Teig:
130 g Dinkelmehl

1 TL Weinsteinbackpulver

100 g gemahlene Haselnüsse

1 Msp. Nelkenpulver

1 EL Zimt

130 g Zucker

1 P. Vanillezucker

2 EL Kakaopulver

50 g gemahlene Walnüsse

130 g Butter

1 Ei

1 EL Rum

Außerdem:

1 Eigelb

1 Glas Johannisbeermarmelade
1 kleine Backform

Nudelholz

Backpapier

Backpinsel

Teigrädchen oder Ausstecher

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Auf los geht´s los!

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, mit dem Handrührgerät oder von Hand zu einem Teig verarbeiten, in Folie einwickeln und über Nacht schön durchziehen lassen.

Den Backofen auf 160 Grad (Heißluft) vorheizen.

Nach dem Pause im Kühlschrank darf der Teig aus dem Kühlschrank und nochmal richtig durchgeknetet werden. Wellt 1/3 des Teiges aus um daraus die Dekoration herzustellen. Ich nehme dafür immer ein Teigrädchen und mache daraus ein klassisches Gitter. Ein klein wenig vom Teig übrig lassen und alles beiseite stellen.

Die restlichen 2/3 des Teiges könnt ihr jetzt auswellen und in die vorher eingefettete Form legen. Den Teig schön andrücken und mit der Gabel ein paar Mal einstechen. Denkt auch daran, einen kleinen Rand hochzuziehen! Aus dem Rest des Dekor-Teiges eine lange Rolle formen und sie auf den Rand der Form legen. Mit einer Gabel die Rolle flach an die Form drücken.

Befüllt den Teig jetzt mit der Marmelade und setzt euer vorher vorbereitetes Gitter oben drauf. Nur noch schnell alle Teigoberflächen mit Eigelb einpinseln und für ca. 40 Minuten im Backofen backen. Mhm..Was für ein Duft schon jetzt in der Küche liegt, einfach herrlich!
Nach der Zeit im Backofen solltet ihr die Linzertorte vollständig auskühlen lassen.
Ist die Linzertorte erkaltet, könnt ihr sie mit einem großen Küchenmesser in Rauten schneiden.

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Zum Nachspülen gibt es dann leckeren und selbstverständlich selbstgemachten Glühweinsirup, eine tolle Alternative zum “normalen” Glühwein!

Das Rezept ergibt ca. 250 ml Sirup.

Für den Sirup braucht ihr:

2 Kardamomkapseln
1 Zimtstange
3 Sternanis
8 Nelken
4 Orangen (am besten Bio!)
450 g Zucker
2 Vanilleschoten
1 L Rotwein eurer Wahl 🙂
250 ml Wasser

Außerdem:
Kochtopf
Küchensieb
Flaschen zum Abfüllen

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Schnell hinter den Herd:

Zuerst solltet ihr die Kardamomkapsel etwas zerkleinern. Ich habe dazu einfach einen Mörser genommen, in dem ich die Kapseln etwas zermahlen habe. Eine Orange waschen und in Scheiben schneiden. Da ihr sie im Rotwein kochen werdet, sollten es Bio-Orangen sein, da deren Schale nicht so behandelt ist wie bei normalen Orangen. Die übrigen drei Orangen auspressen und den Saft auffangen und beiseite stellen.
Den Rotwein mit dem Wasser in einen Kochtopf geben und auf den Herd stellen. Den Topf erhitzen und Sternanis, Nelken und die Zimtstange dazugeben. Alles aufkochen lassen. Die vorbereiteten Orangenscheiben in die Rotwein-Gewürzmischung geben und alles für ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze schön durchziehen lassen.

Währenddessen könnt ihr die Vanilleschoten aufschneiden und das Mark auskratzen. Nach den 20 Minuten den Glühweihn von allen festen Bestandteilen befreien. Das geht mit einem Küchensieb ganz einfach! Jetzt könnt ihr sowohl das Mark der Vanilleschote, als auch den Orangensaft und den Zucker zum angesetzten Glühwein geben und alles für ca. eine halbe Stunde einkochen lassen, sodass eine dickflüssige, sirupartige Konzistens entsteht. Rührt ab besten ab und zu um, damit sich nichts am Topf absetzt.

Füllt den fertigen Sirup in eure Lieblingsflaschen und verschließt sie sofort, sodass der Sirup haltbar bleibt.

Oder probiert sofort einen Schluck, hihi.

Und schon fertig! Mit dem Sirup könnt ihr ganz einfach Sekt, Mineralwasser oder auch Desserts verfeinern.

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Was darf in der Weihnachtszeit natürlich nicht fehlen? Na klar, leckeres Spritzgebäck!

Für den Teig:
170 g Dinkelmehl
60g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Eier
125 g Butter (Zimmertemperatur)
Außerdem:
Kuvertüre zum Eintauchen
Backpapier
Küchenrolle
Küchenmaschine mit Spritzgebäckaufsatz oder Gebäckpresse

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Zunächst zum Teig:
Knetet aus allen Zutaten für den Teig einen gleichmäßigen Teig und wickelt ihn in Frischhaltefolie ein. So eingepackt muss der Teig jetzt für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

Währenddessen in der Küche…
Legt mehrere Backbleche mit Backpapier aus und heizt den Backofen auf 180 Grad (Heißluft) vor. Bereitet jetzt eure Küchemaschine oder eure Gebäckpresse auf die Spritzgebäckproduktion vor. Legt euch am besten auch gleich in Messer nebendran, mit dem ihr den Teig abschneiden könnt wenn er raus kommt.

Entnehmt jetzt den Teig aus dem Kühlschrank und knetet ihn nochmal ein bisschen durch. Gebt ihn jetzt in eure Küchenmaschine oder eure Gebäckpresse und spritzt damit gleichmäßge Plätzchen auf die vorbereiteten Backbleche.

Ist der ganze Teig aufgebraucht, könnt ihr die Plätzchen je nach Backofenkapazität nach und nach für jeweils ca. 12-15 Minuten goldbraun backen.

Währenddessen die Kübertüre über einem Wasserbad oder alternativ je nach Packung in der Mikrowelle zum schmelzen bringen. Dabei die Schokolade nicht zu stark erhitzen, da sie sonst verbrennt und ungenießbar wird.

Die fertigen Plätzchen aus dem Ofen holen und auskühlen lassen. In Schoki tauchen, auf ein paar Blättern Küchenrolle trocknen lassen und…FERTIG! So schnell habt ihr super leckeres Spritzgebäck bei euch Zuhause. In kleine Gläschen mit einem netten Band verpackt kann man sie auch super verschenken 😉

P.S.: Bei uns Zuhause bin ich leider nicht die Expertin für Spritzgebäck, sondern mein Papa! Deshalb habe ich hier sein oder unser Familien-Rezept übernommen und an euch weitergegeben!

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Der krönende Abschluss bilden jetzt noch die Preiselbeer-Cupcakes…Oh mein Gott…Ich sag´s euch…Die waren vielleicht lecker! Der fluffige Teig, die süßen Beeren und das sahnige Finish…

Hier ist das Rezept, das für ca. 16 Cupcakes reicht.

Für den Teig:
150 g Butter (Zimmertemperatur)
80 g Zucker

1 Prise Salz

2 Eier

250 g Milch

2 TL Zimt

2 TL Vanille-Extrakt

300 g Mehl

2 TL Backpulver
Außerdem:
Preiselbeeren im Glas
400 ml Schlagsahne
Muffinblech
Spritzbeutel
Lochtülle

Von unten nach oben:

Den Backofen auf 200 Grad (Heißluft) vorheizen und die Muffinform fetten oder mit Papierförchen auskleiden.
Für den Teig die Butter cremig aufschlagen. Den Zucker dazugeben und weiterrühren. Die Eier nach und nach unter rühren dazugeben. Jetzt den Zimt und das Vanille-Extrakt einrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd zusammen mit der Milch unter den Teig geben. So lange rühren bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.

Den Muffinteig in die vorbereiteten Mulden geben und für ca. 20 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Nach dem Backen müsst ihr die Muffins vollständig auskühlen lassen, bevor ihr dann in der Mitte ein kleines Loch aushöhlt. Ich habe dazu einfach einen kleinen Löffen verwendet. Füllt diese kleinen Löcher mit Preiselbeeren, bis sie voll sind.

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Die Muffins vorerst beiseite stellen.

Die Schlagsahne steif aufschlagen und in einen Spritzbeutel geben. Spritz jetzt mit der Lochtülle zwei Tuffs aufeinandern auf jeden Muffin. So erhaltet ihr ein schön fluffiges Cupcake-Häubchen. Weil ich Preiselbeeren liiiieeebeeee, habe ich noch auf jeden Cupcake ein kleines Bisschen der süßen Beeren geben.

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Lasst es euch schmecken!

Ein kleines bisschen bin ich heute ja auch traurig…Denn das war schon das letzte Törtchenzauber Spezial zum Advent. Das heißt aber auch, dass der heilige Abend schon so gut wie vor der Tür steht und das ist natürlich der Oberknaller! Ich hoffe sehr, dass ihr sowohl diese vier Rezepte, als auch die anderen Advents-Rezepte gefallen haben und ihr schon eingiges davon nachgebacken habt! Zeigt mir eure Kunstwerke doch einfach mal bei Facebook oder Instagram. Das wäre wirklich schön!

So, zu guter Letzt bleibt mir nur noch euch einen ganz tollen 4.Advent zu wünschen, den ihr hoffentlich ganz relaxt auf dem Weihnachtsmarkt oder dem Sofa verbringen könnt 🙂

Alles Liebe, eure Maren!

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