Dessert Hefeteig Törtchen

Pflaumen – Kuchen

September 8, 2014

Mhmm…Pflaumen sind einfach klasse und sowas von super lecker!!! Wenn der Herbst so ganz langsam vor der Tür steht und man genug von Erdbeeren, Himbeern und Pfirsichen hat (nur in der Theorie möglich), dann kommen einem die süßen Steinfrüchte genau richtig! Besonders gerne mag ich den leckeren Zwetschgenkuchen so, wie ihn meine Mama macht: mit Hefeteig und lecker Sahne.

Die süßen Dinger haben gerade Saison, weshalb ihr auf jeden Fall noch schnell einen leckeren Kuchen aus ihnen backen solltet. Ich habe den Hefeteig zwar im Thermomix hergestellt, werde euch das Rezept aber für die Zubereitung ohne Thermomix aufschreiben. Die Thermomix-Fans unter euch wissen ja aus dem Backbuch wie man den Teig herstellt, die Mengen bleiben die gleichen!

Das Rezept reicht für eine Springform mit 28 cm Durchmesser:

Für den Hefeteig:
300 g Dinkelmehl (630)
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
100 ml Milch
45 g Butter
1/2 Würfel Hefe

Für den fruchtigen Belag:
1 kg Zwetschgen
Mandeln (gehobelt)

Außerdem:
Nudelholz
Springform 28 cm Durchmesser

 

Zuerst widmen wir uns dem Hefeteig:

 Erwärmt die Butter zusammen mit der Milch in einem kleinen Topf, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milchmischung sollte nicht kochen sondern nur leicht erwärmt werden. Bröselt die Hefe in die Milch-Buttermischung und löst sie darin auf. Im Warmen fühlt sich die Hefe einfach wohler 😉
Wenn das erledigt ist, könnt ihr die restlichen Zutaten hinzugeben und alles mit dem Knethaken des Rührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Ab jetzt müsst ihr sehr vorsichtig sein. Deckt die Teigkugel mit einem Geschirrtuch ab und stellt sie an einen warmen Ort. Möglich wäre es in der Nähe des Kamins oder einfach im vorgewärmten Backofen (ca. 40-50 Grad). Für diejenigen, die einen Thermomix besitzen: Ihr könnt den Teig auch im Thermomix gehen lassen. An diesem wohlig warmen Ort darf der Teig sich für 45 Minuten ausruhen. In dieser Zeit wird er sich ungefähr um das Doppelte vergrößern (Siehe Bild unten).

Weiter im Text:
Während der Hefeteig nun Zeit hat zu gehen, könnt ihr euch schon um die Zwetschgen kümmern. Wascht sie gründlich und trocknet sie ab. Schneidet die Zwetschgen zur Hälfte ein und klappt sie auf. So könnt ihr den Stein heraus nehmen.
Wenn eine Dreiviertelstunde vorbei ist, sollte der Teig sich schon vergrößert haben. Falls er noch genauso groß ist wie zuvor, solltet ihr ihn noch länger gehen lassen. Wenn nicht: Super! Dann könnt ihr jetzt den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig leicht durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche schön rund ausrollen. Tipp: Macht an das Nudelholz auch etwas Mehl, dann klebt der Teig nicht an der Rolle fest. Ich verwende beim Ausrollen übrigens immer meine rote Backmatte. Sie ist praktisch, da der Teig sich nicht auf eurer Arbeitsplatte festklebt und ihr am Ende nur die Matte waschen müsst und somit nicht die ganze Küche vermehlt ist 🙂
Ist der Teig ausgerollt, darf er in die Form hüpfen und es sich dort bequem machen. Jetzt kommen die Mandeln ins Spiel: Verstreut eine dünne Schickt auf dem Teigboden. Die Mandeln verhindern, dass die Zwetschgen den Boden zu sehr durchnässen.

Zum Schluss müsst ihr nur noch die Zwetschgen kreisförmig auf den Teig setzen. Beginnt dabei ganz außen, indem ihr die Zwetschgen an die Teigwand stellt. Von hier aus geht es immer weiter im Ringelrein bis zur Mitte! Sieht das nicht super aus? Ein wahres Kuchen-Kunstwerk!
Das hübsche Törtchen darf sich jetzt bei 180 Grad (Heißluft) für 45 Minuten bräunen lassen!
Süßes Finish:
Soooo lecker sieht der fertig gebackene Kuchen dann am Ende aus! Na wer da keine Lust auf Zwetschgenkuchen bekommt…
Wer mag, kann den Kuchen noch mit Hagelzucker und Zimt bestreuen. So machen wir es immer Zuhause 🙂

Alles Liebe, eure Maren!

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