Plätzchen Weihnachten

Geschenke aus der Küche

Dezember 7, 2014

Geschenke aus der Küche

Die erste Kerze am Adventskranz ist schon deutlich geschrumpft, da wird es Zeit, dass wir auch die zweite Kerze entfachen und noch mehr warmes und strahlendes Licht in die Vorweihnachtszeit bringen. Da fällt mir auf, dass ich euch noch gar nicht meinen Adventskranz präsentiert habe! Das werde ich natürlich sofort nachholen. Wie sieht eurer denn aus? Zeigt ihn mir doch einfach bei Facebook oder Instagram 🙂

Geschenke aus der Küche

Doch nicht nur für die zweite Kerze wird es Zeit, sondern auch für das zweite Törtchenzauber-Spezial zum 2. Advent! Heute geht es um das Thema: “Weihnachtliche Geschenke aus meiner Küche”. Ich zeige euch also einfache, aber mit Liebe selbstgemachte Dinge aus meiner Küche, die ihr super nachmachen und verschenken könnt! Selbstgemachte Geschenke bringen doch immer mehr Freude als gekaufte.

Ihr findet hier und jetzt also vier tolle Rezepte zu Weihnachtszettelkeksen, Linzertorten-Backmischung, drei verschiedenen  weihnachtslichen Gelees und für gebrannte Mandeln…. Mhhh, da freut sich jeder drüber, garantiert!

Geschenke aus der Küche

Los geht es mit den Wunschzettelkeksen. Ich fand sie so hübsch und so eine tolle Idee für die Adventszeit. Sie können natürlich nicht nur an Wunschzetteln angehängt werden, sondern auch an kleine Botschaften und Grüße zu Weihnachten. Das kleine liebevolle Extra macht hier den Unterschied!

Für den Teig:
 170 g Dinkelmehl
60 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 Eier
125 g Butter (Zimmertemperatur)

Für die Dekoration:

1 Eiweiß
250 g Puderzucker (gesiebt)
1 Spritzer Zitronensaft

Außerden: 
Nudelholz
Einen briefförmigen Plätzchenausstecher (oder von Hand mit einem Lineal ausschneiden)
Backpapier
Backblech
Schaschlik Spieß
Spritzbeutel
Mini-Lochtülle
Etwas Schnur
 

Ran an den Wunschzettel!

Aus den Zutaten für den Teig mit der Küchenmaschine oder von Hand einen leckeren Teig kneten. In Frischhaltefolie einpacken und ab damit für 30 Minuten in den Kühlschrank. Eine kleine Ruhepause ist angesagt!

Nach den 30 Minuten den Backofen auf 160 Grad (Heißluft) vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Der hat sich genug entspannt, jetzt wird wieder gearbeitet!

Na gut okay… ein kleinbisschen Wellness gönnen wir dem Teig noch: Er bekommt eine ausgiebige Massage in dem wir ihn zuerst nochmal richtig durchkneten und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz auswellen. Danach mit einem Ausstecher oder mit einem Lineal und Messer Briefförmige Plätzchen herausarbeiten. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit einem Schaschlik in eine Ecke des Plätzchens ein kleines Loch pieksen. Da kommt später die Schnur durch! Für ca. 12 Minuten hellgelb backen. Die Plätzchen sollten nicht zu dunkel werden!

Nach dem Backen die Plätzchen vollständig auskühlen lassen. Währenddessen das Eiweiß steif aufschlagen und den Puderzucker nach und nach unterrühren. Rührt mindestens 5-6 Minuten mit dem Rührgerät, bis die Masse schön glänzend und dick ist. Zitronensaft hinzugeben und die Zuckermasse in den Spritzbeutel geben. Mit dem Spritzbeutel und einer ganz kleinen Tülle den Keks wie einen Briefumschlag dekorieren. An das kleine Loch im Keks könnt ihr dann eine dünne Schnur machen, mit der ihr den Keks am Wunschzettel oder Brief befestigt.

Geschenke aus der Küche

Wunschzettel fertig? Na dann kann es ja mit der DIY-Linzertorten-Backmischung weitergehen! Die ist wirklich ganz einfach und trotzdem ein tolles Geschenk.

Für eine Backmischung für eine kleine Linzertorte braucht ihr:

130 g Dinkelmehl

1 TL Weinsteinbackpulver

 100 g gemahlene Haselnüsse

1 Msp. Nelkenpulver

1 EL Zimt

130 g Zucker

1 P. Vanillezucker

2 EL Kakaopulver

50 g gemahlene Walnüsse

Außerdem:

1 Einmachglas (3/4 Liter mit Deckel, Einkochring und Klammern)

1 Geschenkanhänger

Etwas Schnur

1 Blatt Papier

Do it yourself!

Alle Zutaten in der oben genannten Reihenfolge ins Einmachglasfüllen und es mit dem Einkochring und Klammern verschließen. Seid dabei vorsichtig, damit sich die einzelnen Schichten nicht vermischen.

Beschriftet den Geschenkanhänger und bringt ihn am Glas mit einer hübschen Schnur an.

Schreibt auf das Blatt Papier nun die Anleitung für das Rezept.

IMGeschenke aus der Küche

Für den Teig:

1 DIY-Backmischung

130 g Butter

1 Ei

1 EL Rum

Für die Füllung:

1 Eigelb

1 Glas Johannisbeermarmelade

Außerdem:

1 kleine Backform

Nudelholz

Backpapier

Backpinsel

Teigrädchen oder Ausstecher

Jetzt kann es losgehen:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder von Hand zu einem Teig verarbeiten.

Den Teig in Folie einwickeln und über Nacht schön durchziehen lassen, damit sich alle Aromen voll entfalten können.

Den Backofen auf 160 Grad (Heißluft) vorheizen.

Nach dem Erholungsschlaf darf der Teig aus dem Kühlschrank und nochmal richtig durchgeknetet werden. Wellt 1/3 des Teiges aus um daraus die Dekoration herzustellen. Entweder mit einem Teigrädchen Bänder für ein typisches Gitter ausschneiden oder mit verschiedenen Ausstechern (z.B.: Stern, Mond, Herz,…)kleine Dekore ausstechen. Noch ein klein wenig vom Teig übrig lassen und alles beiseite stellen.

Die restlichen 2/3 des Teiges könnt ihr jetzt auswellen und in die vorher eingefettete Form legen. Den Teig schön andrücken und mit der Gabel ein Paar Mal reinpieksen. Denkt auch daran, einen kleinen Rand hochzuziehen! Aus dem Rest des Dekor-Teiges eine lange Rolle formen und sie auf den Rand der Form legen. Mit einer Gabel die Rolle flach an die Form drücken.

Befüllt den Teig jetzt mit der Marmelade und setzt euer vorher vorbereitetes Dekor oben drauf. Entweder als Gitter oder mit den ausgestochenen Formen. Nur noch schnell alle Teigoberflächen mit Eigelb einpinseln und für ca. 40 Minuten im Backofen backen.

Rausholen, auskühlen lassen und dann genießen! Damit hat bestimmt jeder Beschenkte Freude.

Geschenke aus der Küche

Damit ihr zur Linzertorten-Backmischung gleich noch die selbstgemachte Marmelade dazu liefern könnt, kommen hier drei leckere Rezepte für Marmeladen: Quittengelee, Johannisbeergelee und Orangengelee mit einem Hauch Zimt. Die können sowohl für Linzertorten als auch für Plätzchen jeglicher Art verwendet werden.

Für den Quittengelee:

Ca. 500 g Quitten-Fruchtfleisch

150 g Gelierzucker (2:1)

Für den Johannisbeergelee:
Ca. 500 g rote Johannisbeeren

150 g Gelierzucker (2:1)

Für den Orangengelee mit Zimt:

250 ml frischgepresser Orangensaft

Zimt

150 g Gelierzucker (2:1)

Außerdem:

Kochtopf

Kochlöffel Stofftuch

Einmachgläser

Geschenkanhänger

Etwas Schnur

Legen wir mit den Quitten los!

Zunächst müsst ihr Quittensaft gewinnen, um daraus den Gelee zu machen. Hierzu die Quitten waschen, kleinschneiden und von den Kernen befreien, sodass ihr nur noch Fruchtfleischstücke habt. Gebt diese in einen Kochtopf und bedeckt sie knapp mit Wasser. Die Quitten im Topf weich kochen und dann etwas abkühlen lassen. Sind die Quittenstücke etwas abgekühlt, müsst ihr sie durch ein Geschirrtuch oder ein anderes Stofftuch passieren, damit ihr den Quittensaft in einer Schüssel auffangen könnt. Den gewonnen Quittensaft in einem Topf mit dem Gelierzucker wie bei jedem anderen Gelee aufkochen. Ich habe 2:1 Gelierzucker genommen, dass heißt 2 Teile Frucht und 1 Teil Zucker. In unserem Fall also 300 g Quitten und ca. 150 g Gelierzucker.

Den Gelee in passende Gläser abfüllen und fertig!

Weiter mit dem Johannisbeergelee:

Hier verfahrt ihr im Prinzip genauso wie beim Quittengelee: Die roten Johannisbeeren waschen und in einen Topf mit Wasser geben. Das Wasser zum kochen bringen und die Johannisbeeren darin weich kochen. Die gekochten Früchte abkühlen lassen. Jetzt passiert ihr die Johannisbeeren wieder durch ein Stofftuch. Vorsicht: Nehmt am besten ein Tuch, was euch nicht allzu sehr am Herzen liegt, denn der Saft färbt ganz schön ab! Den Saft der passierten Johannisbeeren wieder in einer Schüssel auffangen und mit 2:1 Gelierzucker in einem Topf aufkochen.

Gläser auf, Gelee rein, Deckel zu und finito!

Zum Schluss der Orangengelee:

  Presst für den Gelee so viele Orangen frisch aus, bis ihr 250 ml Orangensaft habt. Kocht den Saft mit dem Gelierzucker in einem  Topf auf, wie bei den andernen Gelees. Schmeckt den Orangengelee noch mit etwas Zimt ab und füllt ihn dann in die vorbereiteten Gläser. Jetzt müssen die Gläser nur noch verstaut werden…oder gleich aufs Brot streichen und eine Kostprobe machen. Also ich könnt mich reinlegen 😛

Et voilà, Gelee Nr. 3 steht schon in eurer Küche! Jetzt nur noch die Etiketten beschriften und anhängen.

Puuh…Ja ich weiß, das war jetzt doch etwas aufwendiger… Aber es wird sich sooo lohnen! Denn wir kennen es ja alle von uns selbst: Wenn wir etwas Selbstgemachtes bekommen, freuen wir uns so viel mehr, als wenn man etwas Gekauftes bekommt, was jeder haben kann. Selbstgemachte Dinge sind um so viel persönlicher und herzlicher! Außerdem isst jeder die selbstgemachte Marmelade lieber als die gekaufte…Denn nur die schmeckt wie von Mama!

Geschenke aus der Küche

Zum perfekten Abschluss kommen hier noch die selbstgemachten gebrannten Mandeln! Ich sag´s euch, die sind der Wahnsinn!! Sooo lecker…

Ihr braucht:

200 g Mandeln (geschält oder ungeschält, das spielt eigentlich nur Optisch eine Rolle)

10 g Butter

100 g braunen Zucker

½ TL Zimt

20 ml Wasser

Außerdem:

Kochtopf

Kochlöffel

Küchenpapier

Papiertüte

An die Töpfe, fertig, los!

Zunächst die Mandeln, ich habe übrigens die ungeschälten genommen, mit der Butter, dem Zucker und dem Zimt ca. 5 Minuten bei mittlere Hitze im Kochtopf erhitzen. Dabei ständig mit dem Kochlöffel umrühren! Die Butter sollte schmelzen und dadurch sich mit den Gewürzen vermischen und an den Mandeln kleben bleiben. Nach den 5 Minuten das Wasser hinzugeben und weitere 2-3 Minuten unter ständigem Rühren die Mandeln erhitzen.

Die Mandeln auf einem Küchenpapier auskühlen lassen. Danach in eine Papiertüte (oder jede andere Verpackung) geben und verschenken! Ruck-Zuck fertig!

Ist das nicht wunderbar? Selbstgebrannte Mandeln in so kurzer Zeit…Und die duften, boah wirklich unglaublich!

Ich wünsche euch und euren Lieben einen ganz wunderbar besinnlichen zweiten Advent. Genießt den Tag und tankt Kraft für die nächste Woche. Am besten überlegt ihr euch schon mal, wem ihr mit den Geschenken aus eurer Küche eine besondere Freude machen könnt!

Alles Liebe, eure Maren!

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